Juli
Mit 5,9 Mio. Übernachtungen (ÜN) liegt der Monat Juli +5,8% über dem Vorjahr. 1,6 Mio. Ankünfte (AK) (+11,5%) ergeben eine Aufenthaltsdauer von 3,5 Tagen, welche unter dem Vorjahr liegt, da die Ankünfte stärker steigen als die Übernachtungen.
Deutschland ist mit 3,0 Mio. ÜN (+5,6%) größter Herkunftsmarkt. Auf Platz 2 folgen die Niederlande mit 657.000 ÜN (+14,3%), vor Österreich mit 485.000 ÜN (+5,0%) auf Platz 3. Rückgänge zeigen sich unter anderem bei Frankreich und Monaco mit 79.000 ÜN (-9,5%), Saudi-Arabien mit 27.000 ÜN (-27,9%), den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 16.000 ÜN (-31,3%) und China mit 11.000 ÜN (-28,7%).
Bei den Unterkünften liegen im Juli nahezu alle großen Unterkunftsgruppen über dem Vorjahr. Die gewerblichen Betriebe verzeichnen 3,9 Mio. ÜN (+5,1%). Innerhalb der Hotellerie liegen 5/4-Sterne (+4,8%) und 3-Sterne (+3,1%) im Plus, während das 2/1-Sterne-Segment (-0,3%) knapp unter dem Vorjahr liegt. Gewerbliche Ferienwohnungen verzeichnen 883.000 ÜN (+10,4%). Starkes prozentuales Wachstum zeigen Campingplätze mit 605.000 ÜN (+19,9%) und Schutzhütten mit 177.000 ÜN (+19,8%). Privatquartiere sind mit 126.000 ÜN (-3,0%) rückläufig.
Die bisherige Sommersaison 2026 von Mai bis Juli verzeichnet 11,2 Mio. ÜN (+3,1%) und 3,4 Mio. AK (+5,1%). Die Aufenthaltsdauer liegt bei 3,3 Tagen und damit leicht unter dem Vorjahr. Auf Saisonbasis bleibt Deutschland mit 6,3 Mio. ÜN (+3,2%) der größte Herkunftsmarkt. Auf Platz 2 liegt Österreich mit 1,1 Mio. ÜN (-0,3%), gefolgt von den Niederlanden mit 958.000 ÜN (+11,4%). Bei den Unterkünften tragen vor allem gewerbliche Betriebe, gewerbliche Ferienwohnungen, Campingplätze und Schutzhütten zum bisherigen Plus bei.